"Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinen ewig wären verborgen geblieben."

Johann Wolfgang von Goethe

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„Schönheit“ lässt sich weder messen noch wiegen, daher lässt sich Schönheit kaum beweisen oder quantifizieren. So gesehen, kann man „Schönheit“ vielleicht mehr als eine Idee bezeichnen. Diese Idee, diese Vorstellung, kann damit natürlich sehr unterschiedliche Grundlagen und Ausprägungen erhalten - und daher scheint auch die Schönheit oftmals vom „Geschmack“ abzuhängen und damit rein subjektiver Natur zu sein.

 

Dennoch scheint es uns möglich und sinnvoll, in der Beschäftigung mit der Schönheit objektivere und dennoch auch individuelle Aspekte zu erarbeiten. Denn je mehr damit der Sinn für Schönheit gefördert wird, desto mehr wird Schönheit differenziert erkennbar und auch zu einer bewusst gestaltbaren Lebenswirklichkeit.

 

Was für Goethe in seiner Bemühung um eine umfassende Erkenntnis der Welt und ihrer Zusammenhänge als "eine Manifestation geheimer Naturgesetze" formulierbar war, wurde nachfolgend durch Rudolf Steiner und Heinz Grill noch mehr differenziert und wohl auch gedanklich noch tiefer erfasst.

 

Dabei war es für uns eine sehr prägende Erfahrung an einer Studienreise mit Heinz Grill nach Ägypten teilnehmen zu können. Die Schönheit der heute noch erhaltenen Architektur und Kunst aus der Zeit der Pharaonen war beeindruckend und auch berührend. Dennoch aber konnten wir uns ihr aufgrund des zeitlichen, kulturellen und auch bewusstseinsmässigen Abstandes nicht wirklich annähern. Erst dadurch, dass Heinz Grill dazu konkrete, in mitteilbare Gedanken gefasste sozusagen seelisch-geistige Aspekte dieser Kultur eröffnete, offenbarten sich die zugrundeliegende Logik, die mit Kosmos und Mensch in Beziehung stehenden Gestaltungsprinzipien immer mehr. Das sozusagen „touristische Interesse“ wurde durch die Kenntnisnahme tieferer, im spirituellen Sinn bedeutsamer Zusammenhänge sehr stark „angehoben“ und auf ein wesentlich besseres Niveau - das zudem zahlreiche konkrete und praktische Anknüpfungspunkte zum gegenwärtigen Leben fand - geführt.

 

Diese Erfahrung zeigte uns einmal mehr, dass die Schönheit eine für das Menschsein reale und relevante, aber dennoch verborgene Welt betrifft. Schönheit zeigt sich als Ausdruck in der Natur und im Menschen, sie ist aber nicht der Materie selbst zuzuordnen, sondern korreliert mehr mit seelisch-geistigen Qualitäten. Sie ist um so besser erkennbar – und damit auch förderbar – wenn man sich ihr mit adäquaten Fragestellungen und Gedanken annähert.
Die Schönheit mag entschwinden, wenn man zu sehr materialistische Maximen anlegt, sie zu sehr definitiv zu ergreifen versucht. Indem man sich ihr aber durch gut gewählte „Hypothesen“, annähert, wird der Sinn für Schönheit – und nach unserer Erfahrung auch die Schönheit selbst - sehr authentisch gefördert.

 

Sucht man nach Ansätzen der Erkenntnis der Schönheit, so bemerkt man, dass die gegenwärtigen Naturwissenschaften dazu tatsächlich wenig zu sagen haben. Es sind die Kunst und die Spiritualität, die sich diesen Geheimnissen annähern. In der nahen Vergangenheit sind es – nach unserem Wissen - Rudolf Steiner und in der Gegenwart eben Heinz Grill, welche über diese Ebenen Wesentliches zu sagen haben und auch Möglichkeiten beschreiben, selbst zu einer tieferen Sicht der Dinge zu gelangen.

 

Schönheit scheint uns ein so konkreter wie subtiler Wert, der dem Leben und dem Menschsein eine über reine Nutzgedanken hinaus gehende Tiefe schenken kann. Schönheit kann Ansporn, Richtschnur und Erfüllung zugleich sein.

 

Schönheit drückt sich apersonal in der Natur, am deutlichsten vielleicht in den Blumen, den Schmetterlingen und Vögeln aus. Die Betrachtung dieser meist sowohl farbenfrohen als auch formvollendeten Geschöpfe schenkt dem Leben Nuancen der Empfindung, die in ihrer Tiefe und ihrem Wert oft viel zu wenig zu Bewusstsein gelangen.

 

Schönheit drückt sich aber auch in Werken von Menschen aus, Kunst und Kultur geben davon ein Zeugnis, und ohne diese Aspekte der Schaffenskraft wäre das Menschsein kaum denkbar. Am unmittelbarsten und auch am „befruchtendsten“, ja mit geradezu erhebender und und „befeuernder“ Intensität – vielleicht aber auch am geheimnisvollsten - drückt sich Schönheit nach unserer Erfahrung jedoch unmittelbar in und durch den konkreten Menschen selbst aus. Wenn dieser die Fähigkeit entwickelt, Beziehungen, Bezüge und zu Schaffendes aus klarem Bewusstsein zur größerer Schönheit hin zu ordnen und zu gestalten, so schafft der Mensch geradezu neue Welten und Kräfte. Diese großartige Fähigkeit haben wir im Wesentlichen bei Heinz Grill kennengelernt und der von von ihm begründete Schulungsweg eröffnet in dieser Hinsicht auch Möglichkeiten einer rationalen und fruchtbaren - und ganz wesentlich: einer sozial integrierbaren - Auseinandersetzung mit sehr zahlreichen Aspekten des Lebens und der unterschiedlichsten Interessen.

 

Das bewusstere Erleben, die Auseinandersetzung mit Aspekten der Schönheit, die Schaffung von klaren und dennoch beweglichen Kriterien für Schönheit und damit eine bessere und „elegantere“ Ausprägung der gedanklichen Fassungskraft für diese Qualität können das Leben sehr bereichern. Unsere beruflichen Bemühungen als Fotografen und Leiter von Wanderreisen verfolgen dieses Ziel. Und manche Ergebnisse dieser Tätigkeiten möchten wir hier auch vorstellen. 

 

Weiterhin wollen wir mit dieser Seite auch mit Ihnen als Besucher gerne an Aspekten und Kriterien zur Schönheit arbeiten.

 

 


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